Mallorca - In der Vielfalt kaum zu übertreffen

February 20, 2017

Mallorca lebt von seinen Kontrasten, fasziniert mit dem Flair von Palma und verzaubert durch idyllische Landschaften

 

Das Lebensgefühl ist spanisch, das Flair großstädtisch, die Natur ländlich und das Meer ist zum Greifen nah, in nur 2.5 Stunden Flug-Zeit ist die Insel erreicht und beim Verlassen des Fliegers findet man sich sofort in einem mediterran entspannten Lebensgefühl auf Mallorca wieder. Neben traumhaften Landschaften, wie die Sierra de Tramontana und endlosen Stränden bietet die Insel Mallorca viel Abwechslung. Strand, Natur, leckeres Essen und verschiedenste kulturelle Eindrücke bestimmen den unvergesslichen Urlaub. Kleine Märkte, Keramikkunst und schöne Restaurants bestimmen den Alltag im Urlaub. Zweifellos ist die Ferieninsel der Deutschen zwischenzeitlich bei allen europäischen Urlaubern gefragter den je. Für viele Urlauber heißt es auch immer mehr „Palma“ statt „Antalia und Djerba“. Angesichts der anhaltenden Tourismusflaute in der Türkei und Tunesien hat die sowieso schon hohe Beliebtheit von Mallorca als Urlaubsdestination in 2016 alle Rekorde überschritten und man darf gespannt sein, wie sich das in 2017 weiter entwickelt.

 

Mit einer gewissen Ironie darf man allerdings als Golfer entspannt und froh sein, dass der grüne Sport

sich nicht auf die absolute Hochsaison von Juli bis August konzentriert, sondern mehr auf die angenehmen Golf-Monate von Februar bis Juni sowie September bis November ausgerichtet ist. Auch wird der Golfsport nicht an Palmas Stränden ausgetragen, denn die waren im August und September 2016 voll, übervoll, wenn es nach manchem Einheimischen und Politiker geht. Die Insel Mallorca, die nun schon seit Jahren auf Qualitätstourismus umgeschwenkt ist und damit sehr deutlich mehr auf Nachhaltigkeit und auf Qualität als Quantität setzt, ist durch die allgemeine Euro-politische-Lage in der letzten Sommer-Hochsaison von alten Stiefeln überholt worden. Selbst Palmas Vize-Bürgermeisterin Aurora Jhardi von der linken Protest-Partei Podemos ist davon überzeugt, dass die Insel längst an ihre Grenzen gestoßen sei. Sie sprach letztes Jahr offen vom Kollaps. Auch Tourismusminister Biel Barceló sah den Tatsachen ins Auge: Dass sich im August zeitweise gleichzeitig über 2,1 Millionen Menschen auf den Balearen-Inseln drängten und auf jeden Einheimischen mindestens ein Tourist kam, sei nicht nur ein Rekordwert, sondern eine objektive Zahl. An nur einem Sommer-Rekord-Tag wurden mehr als 180.000 Passagiere am Flughafen in Palma abgefertigt, und bis zu 90.000 Mietwagen waren auf der Insel unterwegs.

 

Für den Golfer beginnt alles schon viel früher und auch deutlich entspannter, denn spätestens mit der Mandelblüte bietet Mallorca die perfekten Bedingungen, um sich für die anstehende Golfsaison warm zu spielen. Es ist ein kleiner Frühlingstraum, der jedes Jahr wieder zu neuem Leben erwacht und gleichzeitig auch eines der Highlights der Ferieninsel. Zigtausende Mandelbäume verzaubern durch ihre Blüten die Insel und lassen vieles durch eine rosa Blütenbrille sehen. Die Mandelblüte reicht von Ende Januar bis Ende Februar und kann bei kälteren Witterungseinflüssen wie in diesem Jahr auch schon mal bis in den März hinein andauern. Zum Baden im Meer ist es den meisten Urlaubsgästen dann zwar noch etwas zu frisch, aber die Luft ist besonders klar und sauber, und die Temperaturen können auch schon die 20°C überschreiten. Jetzt fühlen sich Aktivurlauber auf Mallorca besonders wohl.

 

Daher ein brandheißer Tipp jetzt und an dieser Stelle: Wer diesen vorgezogenen Frühlingstraum noch 2017 erleben möchte, für den heißt es – schnell nach Mallorca und die Mandelblüte mit den Vorsaisonpreisen kombinieren, denn bald kann es wieder vorbei sein und Mallorca ist nicht mehr rosa, sondern grün – was ja auch seinen Reiz hat.

 

 

 

Natur und Kontraste beherrschen auch das Golfspiel ...Mit 22 Golfplätzen auf kleinstem Raum ist die Fülle an Spielmöglichkeiten auf Mallorca kaum zu übertreffen

 

Son Vida, Son Quint und Son Muntaner:

Das Dreigespann von Arabella Golf in der Nähe von Palma. Interessant vor allem dann, wenn man im Sheraton Son Vida Arabella wohnt, dann ist das Greenfee auf diesen hervorragenden Plätzen kostenlos.

 

Real Golf de Bendinat:

Der »Königliche« liegt nah der Inselhauptstadt und ist spielerisch eine Augenweide. Vor allem die zweiten 9 machen richtig Spaß. Golf Son Termens: Nördlich von Palma wird dieser Platz oft unterschätzt. Es geht aber steil rauf und runter. Tolle Aussichten und weniger Golfer als auf den anderen Plätzen.

 

Golf de Poniente:

Der Golfplatz Poniente liegt nur 14 km von Palma entfernt. Dank eines Investors floss 2016 sehr viel Geld und Energie in allmögliche Platzverbesserungen. Das Ziel: Im Frühjahr 2017 soll der Platz zu den schönsten und besten Mallorcas gehören.

 

Santa Ponsa:

Santa Ponsa I im Südwesten ist der einzige für jedermann zugängliche Platz im Dreier-Package von Santa Ponsa I, II und III. Er präsentiert sich anspruchsvoll und abwechslungsreich im Design, kann aber mit den neueren Anlagen nicht wirklich mithalten.

 

Golf de Andratx:

Der Letzte in der Reihe der Golfanlagen südwestlich von Palma ist einer der ganz Großen und schwierigsten auf der Golf-Spielwiese von Mallorca. Buggies sind nicht mehr obligatorisch, wie es früher einmal war, aber zu empfehlen.

 

Golf Son Gual:

Läge er nicht nahezu unter der Einflugschneise, wäre er sicherlich der Beste auf Mallorca. So hat aber Alcanada immer die Nase vorne.

 

Golf Park Puntiró:

Ein Jack-Nicklaus Design nordöstlich von Palma. Herausfordernd (Slope 134), aber fair. Er liegt ebenfalls im Umfeld der Einflugschneise.

 

Son Antem Ost und West:

Zwei klassische Resortplätze rund um das Collection Resort Be Live Son Antem nur 15 Min. vom Flughafen entfernt, aber nicht in der Einflugschneise. Das ist das Resort, bei dem eigentlich ein Taxi statt Mietwagen reicht.

 

Golf Maioris:

Ein Slope von 143 flößt mehr Respekt ein, als die öfters auch breiten, von Kiefern gesäumten, Fairways fordern. Nur bei Wind verändert er schlaghaft seinen Charakter und Putten sollte man können.

 

Club de Vall D‘ Or:

Er liegt etwas abgeschieden im Süden der Insel. Die Vorzeigebahn ist die Drei. Erst hat man einen tollen Ausblick über Gelände und Meer, dann geht es schnurstracks 439 Meter Richtung Fahne. Die ersten 9 sind schön und hügelig, die zweiten im direkten Vergleich dazu liebloser und flach.

 

La Reserva Rotana Golf:

La Reserva Rotana bei Manacor verfügt nur über neun Löcher – dafür ist die Anlage aber nur für Hotelgäste und nie überfüllt.

 

Pula Golf:

Der erste der östlichen Plätze ist der beliebteste in dieser Region. Der Turnierplatz – die European Tour war mit den Mallorca Classics mehrmals zu Gast – zählt zu den beliebtesten Layouts der Insel.

 

Golf Son Servera:

Seit 2012 mit 18 Löchern versehen, ist er jetzt einer der anspruchsvolleren der Insel mit einem Slope von 142. Gleich um die Ecke zu Canyamel im Hinterland von Cala Millor.

 

Canyamel Golf:

Allein schon die anspruchsvollen Grüns können einen das Fürchten lehren. Der Par-73-Course ist für jeden eine Herausforderung. Capdepera Golf: Der östlichste Platz von Mallorca hat eigentlich nur eine Schwäche, und die ist, dass man auf den ersten Neun relativ unspektakulär durch eine schöne Kulisse spielt. Man kann also ganz gut scoren, wären da nicht die Par-3-Löcher. Ab der zweiten Halbrunde wird es dann richtig interessant: Auf Bahn 10 heißt es »do or die«, denn das Grün des kurzen Par 4 kann auch attackiert werden.

 

Club de Golf Alcanada:

Der Mallorca-King-of-Golf. Landschaftlich am schönsten gelegen, optisch wie spielerisch ein Highlight. Die weite Fahrt nach Alcúdia im Nordosten der Insel ist jeden Kilometer wert. Golf de Pollensa: Ebenfalls im Nordosten der Insel gelegen fehlt ihm nur eines, die zweiten 9 Löcher.

 

 

 

 

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