The blue Monster - Golf Club Epen

February 20, 2017

Ein neues Paradies im Etschal - renaturiert mit sanften Hügeln, Seen und Wasserläufen. Ein großer Wert für den Tourismus der Region.

 

 

Dieser Golfplatz ist „Multilingual“, jeder Golfer versteht es, mit ihm sofort auf Augenhöhe zu

kommunizieren. Diese Eigenschaft ist selten im Golfsport und nur wenige Golf-Architekten haben die Fähigkeit, den Willen und auch die Gelegenheit so ein Werk zu vollbringen.

 

Thomas Himmel hat das in Südtirol mit dem „Blue Monster“ des Golfclub Eppan geschafft und aus einer gewissen Platznot auf einer ursprünglich extrem flachen Topografie einer Apfel-Monokultur, das spieltechnisch maximal mögliche herauszuarbeiten. Multilingual? - Ja, denn gute oder sehr gute Spieler (an manchen Stellen auch absolute Longhitter), werden mit dem Reiz des Designs zu riskanten Schlägen provoziert und damit in so manche Falle oder zumindest einen gehörigen Adrenalin-Schub getrieben. Gute bis mittlere Handicaps können auf dem normalen Weg die großen Grüns angreifen, ohne im sofortigen Risiko zu sein unbedingt den Ball mit Spin sofort zum stoppen bringen zu müssen. Genussgolfer können mit einem guten kurzen Spiel und mutigen Putts auf den überdimensionierten Grüns am Ende noch so einiges herausreißen. Dazu machen gleich noch sieben verschiedene Abschläge je Loch alles sehr vielfältig und bieten nicht nur allen Könnerstufen etwas, sondern auch die Möglichkeit 18 Löcher von unterschiedlichen Abschlägen zu spielen. Die Längenvarianten reichen über 9 Löcher von 2035 bis 3115 Metern.

 

Der Beiname „Blue Monster“ des Platzes kommt nicht von ungefähr, denn das Wasser in Form von insgesamt 8 Seen und mehreren Wasserläufen ist ein designerisches Hauptmerkmal der Anlage des Golf Club Eppan, wohingegen die Anzahl der Bunker mit 19 relativ gemach ausfällt. Zwar nicht namensgebend, aber überaus bemerkenswert, sind die riesigen Grüns der Anlage. Mit 10.000 Quadratmetern bei nur 9 Löchern, liegt die Durchschnittsgröße je Grün bei über 1100 qm, was theoretischen Ausmaßen von 30 x 37 Metern entspricht und in der Summe wiederum mehr ist, als die Grünfläche jeder anderen Südtiroler Golfanlage über 18 Löcher. Hier bekommt ein Chip-and-Run gleich ganz andere Dimensionen und es stellt sich die Frage, warum es nicht „Green Monster“ heißt. Es bleibt abzuwarten, welcher Greenkeeper auf die Idee kommt gleich zwei Fahnen zu platzieren um so dem 18-Loch Platz noch ein Stück näherzukommen.

 

Der Platz ist umrahmt von zahlreichen Apfelbäumen und aufgrund der idealen Lage inmitten des flachen Etschtales von Februar bis Dezember bespielbar, sofern es die Bedingungen zulassen. Ein einmaliger Ausblick auf die Dolomiten, den Schlern und Südtirols Süden sowie die sportliche Atmosphäre am Golfplatz Eppan belohnen Gäste und Einheimische während des Golfspiels. Im letzten Jahr gab es schon einen regen Spielbetrieb, zahlreiche positiv überraschte Greenfeespieler und eine rege Turnierbeteiligung.

 

Derzeit wird sehr viel Energie in die Fertigstellung der neuen Infrastruktur des Golfclubs investiert. Letztes Jahr im Dezember wurde die Unterführung der Weinstraße in Betrieb genommen und das Clubhaus nimmt zügig Formen an um schon in der Spielsaison 2017 zu öffnen. Die Pläne werfen die Schatten für ein außergewöhnliches Gebäude voraus. Geplant sind neben einem Top Restaurant auch ein Fitness-Studio mit einer großen SPA & Wellnessanlage sowie großzügige Veranstaltungsräume.

 

Die direkt davor befindlichen großzügigen Übungsanlagen sind schon fertiggestellt. Das Clubhaus liegt zwar nicht unmittelbar an den ersten Fairways, aber nah genug. Ein Verbindungsweg samt Unterführung der Weinstraße bringt die Spieler in 3 Minuten zu Fuß oder in einer Minute mit dem Car direkt auf Tee 1 oder zurück von Grün 9.

 

 

Dem Himmel sei Dank

Initiator, Visionär und Präsident des Golf & Country Clubs in Eppan, Alexander Gostner hatte lange um den Parcours in Eppan gekämpft und für die Planung den Golfarchitekten Thomas Himmel engagiert. Himmel zeichnet u. a. verantwortlich für die Planung einer der schönsten Golfplätze Europas, den Golf Son Gual auf Mallorca. Für den Spitzengolfer mit Handicap +1, war die Karriere des Golfplatz Designers immer verlockender als das Profigolf. Gekrönt wurden seine sportlichen und beruflichen Erfolge mit der Aufnahme als Mitglied in den exklusiven Royal & Ancient Golf Club of St. Andrews.

www.golfandcountry.it

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