Golfurlaub auf Fuerteventura

November 1, 2017

Die Insel eignet sich perfekt für alle Wassersportler, Kite-und Windsurfer und Taucher, aber auch Golfer kommen voll auf Ihre Kosten

 

Die Insel eignet sich perfekt für alle Wassersportler, Kite- und Windsurfer, Schnorchler und Taucher, aber auch Golfer kommen voll auf ihre Kosten.

 

Fuerteventura befindet sich etwa fünfzehn Kilometer südlich von Lanzarote und ist ohne Zweifel die wildeste und unberührteste der größeren Kanareninseln und besitzt eine besondere Faszination. Endlose 150 km weiße, feinsandige Strände, schwarze Lavafelder, tiefe Schluchten, kleine Fischerorte und Palmenoasen. Im Norden sind es die Dünenstrände rund um den Hauptort Corralejo, im Süden der Insel sind es die Costa Calma, bei Jandía oder Esquinzo. An manchen Badestränden strahlt die Umgebung ein nahezu karaibisches Flair aus. Während die dunklen Sand- und Kiesstrände aus zermahlenem Lavagestein bestehen, sind die langen weißen bis goldgelben Sandstrände und Dünen aus Kalkablagerungen von Meerestieren in entstanden. Es handelt sich nicht um herangewehten Saharasand, wie oft behauptet wird.

 

Fuerteventura ist zwar eine sehr lang gestreckte Insel, vom nördlichsten bis zum südlichsten Punkt sind es knapp 100 Kilometer, aber eine lange Anfahrt für Golfer gibt es schon einmal nicht, denn die beliebtesten zwei Plätze der Insel liegen im Norden, gerade einmal 10 Minuten vom Flughafen entfernt. Der wichtigste ist dann schon einmal der Fuerteventura Golf Club, der bereits 2004 die Spanish Open zu Gast hatte. Drei Seen, über 70 Bunker, hochgewachsene Palmen und ein kleines Flüsschen gehören zur Golflandschaft und bieten nicht nur Profis ein abwechslungsreiches Spiel. Den krönenden Abschluss bildet das 18. Loch - hier schlägt der Spieler seinen Ball einen Hügel hinab. Der Platz eignet sich perfekt für einen angenehmen Golf-Urlaub. 2006 ist der Golf Club Salinas de Antigua hinzugekommen, der zwar kürzer als sein Nachbar ausfällt, aber als zweiter Golfplatz auf der Insel genauso technisch anspruchsvoll ist, vor allem wenn Wind mit im Spiel ist. Wüstenähnliche Flächen, Dünen und grüne Hügel, verleihen dem Platz seinen besonderen Charakter. Auch vier Seen hat der Club zu bieten.

 

Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist und mehr Golfplätze sucht, muss dann wirklich noch den weiteren Weg in den Süden wählen, dort finden sich noch zwei Golfanlagen. Den Anfang macht Playitas Golf mit 18 Löchern als Par 67 Course. Auf den ersten Blick erscheint diese kompakte Golfanlage mit nur 4481 Metern (von gelb) nicht sehr anspruchsvoll und gerade die kurzen Löcher erinnern eher an einen Pitch-and-Putt-Course, aber er ist definitiv eine gelungene Abwechslung mit schönen Grüns und guten Aussichten.

 

Der Jandía Golf Club ist der vierte Platz auf Fuerteventura, liegt dann noch 50 Kilometer weiter südlich, fast am Ende von Fuerteventura und wurde genauso wie der Meloneras Golfclub auf Gran Canaria von dem amerikanischen Star-Architekten Ron Kirby entworfen. Wenn man vom Clubhaus einmal absieht, lohnt sich der Weg wirklich, denn nachdem der Platz wg. Geldmangel mehrere Jahre geschlossen war, ist er seit 2015 wieder in Betrieb und kann sich definitiv sehen lassen. Er liegt in einem kleinen Tal mit sehr schönen Blicken auf das Meer. Zwei kleine Seen und ein paar kanarische Palmen sind auf dem Platz zu finden. Die vielen kleinen Hügel, Plateaus, Gräben, Schräglagen am Rande der Fairways und teils erhöhte Abschläge, machen den Par-72-Platz mit 5857 Metern zu einer richtigen strategischen und technischen Herausforderung. Wer also Abwechslung zu den eher flachen Plätzen im Norden sucht, sollte definitiv den Weg auf sich nehmen, die Insel entdecken und am Ende tolles Golf genießen.

 

 

 

 

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